D O S T O J E W S K I  


Dostoyevski, பியோதர் தஸ்தயெவ்ஸ்கி, ฟีโอดอร์ ดอสโตเยฟสกี, Fýodor Dostoýewskiý, Dostoyevskiy, Dostojevskii, Dostoevsky, Dostoyevskiy, Dostoyevsky, თეოდორ დოსტოევსკი, 费奥多尔•陀思妥耶夫斯基, 杜斯托也夫斯基, Dostoievski, Dostoievski, Dostoiévski, Dostoievskii, Dostoyevskî, თედორე დოსტოევსკი, フョードル・ドストエフスキー, Ντοστογιέφσκι, Duostuojėvskis, Dostojefski, ፍዮዶር ዶስቶየቭስኪ, فيودور دوستويفسكي

     
Im Sommer:
Dostojewski liest seinem Mitbewohner Grigorowitsch aus den Armen Leuten vor.
Grigorowitsch: “Schon bei den ersten Seiten merkte ich, wie es meine eigenen Schreibversuche überragte . . . Außer mir vor Begeisterung, wollte ich ihm mehrfach um den Hals fallen; nur seine ausgeprägte Abneigung gegen heftige Gefühlsausbrüche hielt mich davon ab. Trotzdem konnte ich nicht stillsitzen und unterbrach den Vortrag mehrmals mit begeisterten Ausrufen.“

Grigorowitsch und Nekrassow lasen bald darauf das Manuskript zusammen an einem Stück durch, um im Anschluß begeistert in sein Zimmer zu stürmen. Am gleichen Morgen bringt Nekrassow das Manuskript mit dem Ausruf „Wir haben einen neuen Gogol!“ zu Belinski, dem derzeitig angesehensten Literaturkritiker.
 
       Förderer Dostojewskijs
           Vissarión Grigorievich Belinski (1811 – 1848)
           (Die Erwähnung seines Namens war bis 1856 in der russischen Presse verboten.)
 

Dieser wollte ihn daraufhin umgehend sehen.
Nach der Lektüre von Arme Leute erklärte dieser Dostojewskij: "Die Wahrheit ist Ihnen kund und offenbar geworden wie ein großes Geschenk. Halten Sie dieser Gabe die Treue, und Sie werden ein großer Schriftsteller werden."
Vgl. S. 11 ff  Dostojewskij, Janko Lavrin, Rowohlt Verlag Hamburg 1998
 
Die Begegnung der beiden beschrieb Dostojewski in der Januarausgabe 1873 seines Tagebuches eines Schriftstellers. mehr
 
 
       Дядюшкин сон, Село Степанчиково и его обитатели, Записки из мертвого дома, Униженные и оскорбленные, Скверный анекдот,  Зимние заметки о летних впечатлениях, Записки из подполья, Крокодил, Преступление и наказание, Игрок, Идиот, Вечный муж, Бесы, Дневник писателя, Бобок, Кроткая, Подросток, Сон смешного человека, Братья Карамазовы, Великий инквизитор, Пушкинская речь
           Belinskis, u. a. umgeben von
           P. Annenkow und N. Nekrassow, I. Turgenjew und D. Grigorowitsch
1847
 

Es sind auch Nekrassow* und Grigorowitsch, die ihn in literarische Kreise einführten, so auch in den Panajew-Kreis.
 
* Nikolai Alexejewitsch Nekrassow, Sohn eines großrussischen Gutsbesitzers und Offiziers und einer adligen Polin, wurde 1821 in einem kleinen Nest im Podolischen Gouvernement geboren. Mit sechzehn Jahren kam er auf die Universität Petersburg und mußte, da seine Eltern ziemlich mittellos waren, während seiner Studienzeit große Not leiden. Um sich einigermaßen durchzuschlagen, ergriff er den Beruf eines Journalisten und schrieb Zeitungsnotizen, Aufsätze und sogar Romane. Seine erste Gedichtsammlung erschien 1840 anonym und wurde von Bjelinski furchtbar heruntergerissen. Im Jahre 1846 übernahm er die Redaktion des von Puschkin begründeten „Zeitgenossen“, den er bis 1866 leitete.
Alexander Eliasberg, Russische Literaturgeschichte in Einzelporträts

        Liebhaber Panjewas
             Nikolai Alexejewitsch Nekrassow (1821- 1877)



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