D O S T O J E W S K I  


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Es war nicht unüblich, Bildungsreisen in den Westen (Westeuropa) zu unternehmen. So besuchte Dostojewski mehrere westeuropäische Länder, darunter England (London),  Frankreich (Paris), die Schweiz (Genf) und Italien.

Die Reise war jedoch zugleich eine Flucht vor seiner schwerkranken und obendrein psychisch zunehmend auffälligen Frau und ihrem parasitären Sohn Pascha.
 
"1862 war zudem eine unruhige Zeit in Russland. Mehrere Schriftsteller wurden verhaftet, Universitäten geschlossen, Zeitschriften beschlagnahmt. Sein Bruder Michael wurde zum Verhör zitiert und es wurden mehrere Brände in Petersburg gelegt. Dostojewski befürchtete auch einen `Rückgriff auf seine Person`. So kam ihm eine Reise ins Ausland sehr gelegen."
Geir Kjeetsa; Dostojewskij, Sträfling - Spieler - Dichterfürst  S. 186

„Dostojewskijs Auslandsreise fällt in die Zeit einer Polarisierung der Gesellschaft in ein revolutionäres und ein konservatives, slawophiles Lager. Jede der beiden Gruppen versuchte ihre Vorstellungen von der Zukunft Russlands zu propagieren und zu verwirklichen.“
Neuhäuser, Das Frühwerk Dostoevskijs S. 224

1863 veröffentlicht er den Essay "Winteraufzeichnungen über Sommereindrücke" in seiner Zeitschrift „Die Zeit“  verlinken. Darin berichtet Dostojewski von der langersehnten Auslandreise, die ihn im Jahr zuvor durch Westeuropa geführt hatte. Im Mittelpunkt steht die materialistische Seelenlosigkeit der "bourgeoisen" Kultur Westeuropas. Als Ausweg regt er eine Rückbesinnung auf urrussische Werte im Sinne des Panslawismus an. Bereits bei dieser ersten Auslandsreise gibt es klare Anzeichen für die, bis zu seinem Lebensende zunehmende, konservative Einstellung.
 
 Zusammentreffen mit Alexander Herzen, den er in der Zukunft vermied zu treffen.


        Zensur - ein Problem Dostojewskis
            Karikatur in dem russischen Satiremagazin "Iskra" Nr. 32  aus dem Jahre 1862
            Sie zeigt Schriftsteller vor der Tür der Zensur-Kommission.
 
         
Zu sehen sind u.a.

1 -    Nikolai Nekrassow
2 -    Vasili Kurochkin
3 -    Stepan Gromeka
4 -    Michail Dostojewski



 
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