D O S T O J E W S K I  


Dostoyevski, பியோதர் தஸ்தயெவ்ஸ்கி, ฟีโอดอร์ ดอสโตเยฟสกี, Fýodor Dostoýewskiý, Dostoyevskiy, Dostojevskii, Dostoevsky, Dostoyevskiy, Dostoyevsky, თეოდორ დოსტოევსკი, 费奥多尔•陀思妥耶夫斯基, 杜斯托也夫斯基, Dostoievski, Dostoievski, Dostoiévski, Dostoievskii, Dostoyevskî, თედორე დოსტოევსკი, フョードル・ドストエフスキー, Ντοστογιέφσκι, Duostuojėvskis, Dostojefski, ፍዮዶር ዶስቶየቭስኪ, فيودور دوستويفسكي
 
Sein Bruder Michail litt unter Leberzirrhose und sprach zunehmend stark dem Alkohol zu. Er ignorierte diese Diagnose jedoch und war nicht bereit, sich in seiner Arbeit und Trinksucht zurückzunehmen, so dass er innerhalb weniger Monate einer Lungenentzündung erlag und starb.
Der Bruder hinterließ eine Witwe (Emilia) mit vier Kindern und eine Geliebte mit einem unehelichen Kind - alle sind ohne Mittel. Dostojewskij sieht es als seine moralische Pflicht an, für sie alle zu sorgen. Er finanziert deren Lebensunterhalt und übernimmt auch noch 15.000  Rubel Schulden seines Bruders, ohne dass eine rechtliche Notwendigkeit bestanden hätte.
 

        Dostojewskis Verbindung zu Leben
          Michail Andrej Michailowitsch Dostojewski (1820-1864)


Dostojewski, selbst verschuldet, hatte bereits für den Lebensunterhalt des ständig fordernden Stiefsohns Paschas zu sorgen. Er bürdete sich somit eine nicht zu bewältigende Last auf. Hinzu kommt, dass die Witwe seines Bruders noch nie auf Dostojewski gut zu sprechen war. Sie gab Dostojewski auch zeitlebens die Schuld an ihrer finanziellen Misere und selbst an dem Tod ihres Mannes.
 
Michail war Dostojewskis Lieblingsbruder. Sie waren auch Brüder im Geiste. Mit ihm hatte er die "Epoche" gegründet. Zu seinen anderen Geschwistern hatte er kaum Kontakte.
 
Dostojewski in einem Brief an seinen Bruder Andrej:
„Dieser Mensch hat mich mehr geliebt als alles andere auf der Welt, ja sogar mehr als seine Frau und seine Kinder, die er vergötterte . . . Vor mir habe ich jetzt nur noch die Epilepsie und ein kaltes, einsames Alter.“
Hamel, Christine; Dostojewskij S. 87
 
Sein Bruder Michail hinterließ 300 Rubel, die lediglich für das Leichenbegängnis genügten.



Genährt könnte die Einschätzung einer innigen und herzlichen Beziehung der Beiden zueinander, aus den Briefen ihrer Jugendzeit sein. Die zu diesem Zeitpunkt zweifelsfreie Nähe ist in der darauffolgenden Zeit nur schwerlich, bedingt oder gar nicht zu belegen. Eine etwas unscharfe Legendenbildung, was die Beziehung der beiden zueinander anbelangt, ist somit vielleicht nicht gänzlich auszuschließen.
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