D O S T O J E W S K I  


Dostoyevski, பியோதர் தஸ்தயெவ்ஸ்கி, ฟีโอดอร์ ดอสโตเยฟสกี, Fýodor Dostoýewskiý, Dostoyevskiy, Dostojevskii, Dostoevsky, Dostoyevskiy, Dostoyevsky, თეოდორ დოსტოევსკი, 费奥多尔•陀思妥耶夫斯基, 杜斯托也夫斯基, Dostoievski, Dostoievski, Dostoiévski, Dostoievskii, Dostoyevskî, თედორე დოსტოევსკი, フョードル・ドストエフスキー, Ντοστογιέφσκι, Duostuojėvskis, Dostojefski, ፍዮዶር ዶስቶየቭስኪ, فيودور دوستويفسكي
 
Nach Dostojewskjs Tod hat sein Freund, der Philosoph Wladimir Solowjew, an seinem Grab bei mehreren Gedächtnisfeiern Reden über ihn gehalten. In denen pries er ihn als christlichen Propheten und als geistigen Führer Russlands. Literaturhinweis
 
 
           Анне Григорьевне Сниткиной Александр Сергеевич Салтыков-Щедрин, Михаил  Шиллер, Иоганн Кристоф Фридрих фон Шидловский, Иван Николаевич  Соловьев
             Das Begräbnis Fjodor Dostojewskis - Zeichnung 1881 von W. Porfirjew
 

Ca. 60 000 Trauergäste gaben ihm die letzte Ehre. Der Trauerzug, der ihn begleitete, war über zwei Kilometer lang.

„63 Abordnungen mit Kränzen und 15 Gesangsvereine gaben offiziell dem Zuge das Geleit.“
Hoffmann, Dostojewsky S. 442

Als Anna Dostojewskaja mit ihrer Tochter Ljubow zum Friedhof gefahren kam, war der große Platz vor dem Kloster bereits voller Menschen. Eintrittskarten und Ausweispapiere hatte sie vergessen - mit knapper Not gelang es ihr, Zutritt zu erlangen. "Sie sind die sechste Witwe Dostojewskis, die verlangt hat eingelassen zu werden; irgendwann muß Schluß sein!" meinte der Polizeikommandant verärgert.
Kjetsaa (Paperback)  S. 477
 
 
 
          Newski Kloster
             Das Alexander-Nevskij-Kloster heute                   Quelle: Common/Wiki
 
        
 
Die letzte Nummer des Tagebuchs erschien nach seinem Tod.
„Am 31. Januar 1881 erblickte nach des Dichters heißen Wunsche die erste und letzte Nummer des Tagebuchs eine Schriftstellers für das Jahr 1881  z e n s u r f r e i   das Licht.“
Hoffmann, Dostojewsky S. 442

Dostojewskis Frau wurde auf Veranlassung von Konstantin Pobedonoszew eine monatliche Witwenrente von 2.000 Rubel gezahlt.

Der Chef der Zensur, der zuletzt Dostojewski Werke zensierte, ein Herr Abasa, überreichte der Witwe persönlich das Schreiben vom Finanzministerium, in dem sie über die lebenslange Rente informiert wurde.
Magazin für die Literatur des In- und Auslandes Nr. 6 (München 1879-1883) Autor: Wilhelm Henckel (erschienen zum Zeitpunkt, da Orest Miller die erste Biographie über Dostojewski erstellte)
 
 Die Kinder besuchten die besten Schulen Russlands.
 
 
 
         
            Das Alexander-Nevskij-Kloster um 1890         Quelle: Common/Wiki
 

Im Namen der russischen Studierenden Jugend wurde Dostojewskis Witwe nach der Totenfeier ein Brief übergeben:
„Nie werden wir die Ideale Dostojewskis vergessen. Von Generation zu Generation werden wir dieselben wie ein teures Vermächtnis unseres großen, geliebten Lehrers vererben. Sein Andenken wird in den Herzen der russischen Jugend nie erlöschen, wir werden auch unsere Kinder lehren, den zu achten und zu lieben, den wir jetzt so bitter und trostlos beklagen. Dostojewski wird uns immer voranleuchten in unseren Lebenskämpfen, wir werden immer eingedenk sein, dass er es war, der uns die Möglichkeit lehrte, die Reinheit der Seele in jeder Lebenslage und unter allen Umständen unberührt zu erhalten.“
Ebenda

  
         
                       Totenmaske von Dostojewski
 
 
Lew Tolstoi an Strachow im Februar 1881:
"Ich habe diesen Menschen (Dostojewski) nie gesehen und nie unmittelbare Beziehungen zu ihm gehabt, und nun plötzlich, da er gestorben ist, begreife ich, daß er mir sehr, sehr nahestand, mir sehr teuer war und ich ihn sehr benötigt habe . . ."
Dostjewskaja A. G., Erinnerungen, Rütten und Loening Berlin 1976

  
         
            Das Grab Dostojewskis
 
 
Eine Woche vor Dostojewskis Tod hielt einer der ersten Kriminalisten Russlands, der Bezirksgerichtspräsident A. Koni, in der Generalversammlung der Juristengesellschaft der Petersburger Universität einen Vortrag, der ausschließlich „Dostojewski als Kriminalist“ gewidmet war.
 
  
           
            A. G. Dostojewskaja mit ihren Kindern Fedja und Ljubow am Grab F. M. Dostojewskis

 

Am 12. November 1971 wurde das Dostojewski-Museum in Petersburg eröffnet und zwar in dem Haus 5/2  in der Kuznechnij Straße. Im gleichen Gebäude wohnte Dostojewski für kurze Zeit bereits im Jahr 1846. Der Beginn und das Ende seines schriftstellerischen Schaffens treffen so abschließend an einem Punkt wieder zusammen.
 
Kontakt                          Impressum                          Gästebuch