D O S T O J E W S K I  


Николай Михайлович Достоевский Марье Дмитриевне Исаевой Аполлинария Прокофьевна Суслова Анне Григорьевне Сниткиной Достоевский, Фёдор Михайлович
 
Belinski nimmt den jungen Dostojewski anfangs unter seine Fittiche und ist außerordentlich um Dostojewskis Werdegang bzw. Karriere bemüht.
 
Belinski zu Dostojewski bei ihrem ersten Treffen:
„Wir Publizisten und Kritiker, wir deuteln bloß, wir bemühen uns, mit Worten das klar zu machen, Sie aber, der Künstler, Sie stellen mit einem einzigen Zug sofort bildlich greifbar das Wesen selbst der Sache hin, daß man es mit der Hand befühlen kann, daß auch einem Leser, der überhaupt nicht zu denken gewohnt ist, alles sofort verständlich ist! Das ist das Geheimnis des Künstlertums, das ist die Wahrheit in der Kunst! Ihnen ist die Wahrheit offenbart und kund, als einem Künstler, Sie haben das als eine Gabe mitbekommen, schätzen Sie nun Ihre Gabe, bleiben Sie treu, und Sie werden ein großer Künstler sein!"  
Vgl. Auszüge aus dem Tagebuch eines Schriftstellers (Artikel "Die russische Satire. Neuland. Die letzten Lieder. Alte Erinnerungen") 1873  und
Josef Rattner, Gerhard Danzer; Der Humanismus und der soziale Gedanke im russischen Schrifttum des 19. Jahrhunderts
 
 
"Belinski las ich zwar schon seit ein paar Jahren mit Entzücken, doch er erschien mir drohend und furchtbar und – `verspotten wird er meine Armen Leute!` hatte ich hin und wieder bei mir gedacht."
Dostojewski in seinen "Tagebüchern eines Schriftstellers" aus dem Jahre 1873
(zuerst veröffentlicht im Periodikum "Der Staatsbürger")



              Una novela en nueve cartas,  El señor Projarchin,  Polzunkóv,  La patrona,  La mujer ajena y el marido debajo de la cama,  El árbol navideño y la boda,  Un corazón débil, Un ladrón honesto,  El pequeño héroe , El sueño del tío,  Cotizaciones, El cocodrilo,  Una criatura gentil,  Marey el mujik, Dostoyevski,  El árbol de navidad celeste,  La tímida,  La centenaria,  El sueño de un hombre ridículo, Ancianos
                 Belinski 1838


„Dostojewski war absolut aufrichtig, als er für einen bestimmten Zeitraum den Belehrungen Belinskis vollen Glauben schenkte, aber eine völlige ideologische Übereinstimmung mit Belinski, die auch Prüfungen standgehalten hätte, war bei ihm auch in den vierziger Jahren nicht vorhanden.“
W. J. Kripotin, Dostojewski und Belinski 1960

"Du mußt wissen, daß Belinski mir vor zwei Wochen eine umfassende Anleitung gegeben hat, wie man sich in unserer literarischen Welt zurechtfindet, wobei er mir zuletzt erklärte, ich solle bei meiner Seele für einen Druckbogen nicht weniger als 200 Rubel fordern. (. . .)
Ich bin sehr oft bei Belinski. Er ist mir im höchsten Maße zugetan und sieht in mir den Beweis für die Richtigkeit seiner Ansichten vor dem Publikum."
Brief an Bruder Michael  8. Oktober 1845
 
"Belinski meint, ich minderte meinen Wert, wenn ich meine Artikel im ´Spötter´ unterbringe. (. . .) Belinski bewahrt mich vor den Privatverlegern."
Brief an Bruder Michael  16. November 1845
 
"Belinski will im März die Trommel rühren, Odojewski einen speziellen Artikel über "Arme Leute" schreiben.
Für Belinski war Christus, dessen historische Existenz er offensichtlich anerkannte, Gegenstand der Kritik . . .  Dostojewski hingegen, der seinem Gesprächspartner in der Frage über das Göttliche Jesu sogar Zugeständnisse machte, konnte sich nicht von einer kindlichen Ehrfurcht vor der Persönlichkeit des letzteren befreien."
W. J. Kripotkin; Dostojewski und Belinski 1960


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