den 1 Juli 1855", "Auf die Krönung und den Friedensschluss", Sibirien, Omsk, Semipalatinsk, Moskau, Tobolsk, Polina, Kusnezk, Gulag, Verbannung, Christus, Arbeitslager, Orthodoxie, Mystik, Bibel, Gott, Leid, Epilepsie, Religion, Natürlichkeit, Fonwisina, Glauben, Vergewaltigung, sexueller Missbrauch, Ljubow, Eifersucht, Frauenfrage, Frauenrecht, Spielsucht, Roulette, Schulden, Geld, Religiosität,
                                                  D O S T O J E W S K I  


Любовь Федоровна Достоевская Степан Катков Михаил Никифорович Краевский Андрей Александрович Карамзин, Достоевский, Фёдор Михайлович Николай Михайлович Майков,
 Homepage Übersetzung
"Ich war Zeuge, wie er in den letzten 8 Jahren mehrmals die Wohnung gewechselt hat, und eine Wohnung war immer düsterer als die andere. Stets hatte er ein unbequemes Arbeitszimmer, in dem man sich kaum drehen konnte."
Wladimir Solowjow in seinen Erinnerungen vgl. Düwel
 

Von Dostojewski sind in Petersburg über 20 Adressen bekannt, an denen er wohnte. Oft nur kurzzeitig. Er besaß eine Vorliebe für Eckhäuser. Zudem war in der Regel immer in unmittelbarer Nähe eine Kirche. Die Umzüge sind in der Mehrzahl immer dem Geldmangel Dostojewskis geschuldet gewesen. In der Regel lebte er nicht auf großem Fuß. Bis auf seine letzte Wohnung waren seine Räume recht karg eingerichtet.

Selbst während seines Exils versuchte er Eckhäuser zu mieten.
Auf den oben angebotenen Seiten finden Sie alle oder nahezu alle Petersburger Wohnungen, in denen er gelebt hat. Eine Garantie auf Vollständigkeit kann nicht gegeben werden. Als genehmigte Quelle diente mir folgende russische Homepage: www.family-history.ru


Dostojewskijs Arbeitszimmer in Petersburg
                           Dostojewskis Arbeitszimmer in seiner letzten Wohnung                            ©  A. Jagenholz

 
Wladimir Solowjew erinnerte sich noch an das Jahr 1873:
"Ich ging durch ein dunkles Zimmer, öffnete die Tür und befand mich in seinem Arbeitszimmer. Aber konnte man dieses ärmliche, dunkle Eckzimmerchen eines kleinen Hinterhofhauses, in dem einer der begnadetsten und tiefsten Künstler unserer Zeit arbeitete, überhaupt Arbeitszimmer nennen! Geradeaus am Fenster stand ein einfacher alter Tisch, auf dem zwei Kerzen brannten und sich einige Zeitungen, Bücher, ein altes billiges Tintenfaß und ein Blechkästchen mit Tabak und Hülsen für Papirossy befanden. Neben dem Tisch stand ein kleiner Schrank, an der anderen Wand ein schäbiges Sofa: dieses Sofa diente Dostojewski als Bett, und es fiel mir acht Jahre bei der Totenmesse wieder in die Augen. (. . .) Weiter gab es einige ungepolsterte Stühle, einen zweiten Tisch - sonst nichts."
Vgl. Düwel



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